Seit Anbeginn der Menschheit vor ca. 100 000 Jahren waren alle Völker der Erde einem festgelegtem Ritual untergeben.
Dem Essen!
Das gemeinsame Essen formt die Gesellschaft, die Erziehung und die Bildung der Familien.
Zu jener Zeit war die Gesellschaft in festen Rollen aufgeteilt. Die Jäger, die immer mit dem Vorlieb nahmen, was an Wild vorhanden war.
Die Bauern, die Tiere für den Verzehr hielten und sogar züchteten.
Die Sammler und Bauern, die immer das nahmen, was die Natur jahreszeitlich zum Besten gab.
In diesem Rollensystem musste Eigenkreativität in Bezug auf Vorrat, Zubereitung, Konservierung, Verteilung und Anbau immer neu definiert und verbessert werden.
Die Beute oder der Ertrag musste immer vollständig verarbeitet werden.
Das Fleisch und die Pflanzen als Nahrung, die Felle als Kleidung, Holz, Sträucher und Knochen als Baumaterial oder Waffen.
Blätter, Kräuter, Wurzeln als Medikamente oder glaubenskräftige Seren zu Gunsten der Götter.
Progressives Handeln, Experimentierfreudigkeit, Teambildung bei der Bewältigung lebensnotwendiger Grundlagen,
der Jagd auf Großwild,
Pflege der Kranken und Verletzten,
Erschließung neuer Gebiete oder Verfahren brachten die Menschen an ihre Grenzen. Sie überlegten, sie erfanden, sie organiserten sich.
KREATIVITÄT war verlangt,
und
SELBSTERKENNTNIS,
Erfolgserlebnisse gepaart mit dem Trieb zur Selbsterhaltung, Liebe, Wissendurst, Neugier.
So kam es,
dass Werkzeuge, Kleidung, Spiele, Speisen, Salben, Extrakte, Pflegemittel, Medikamente, Getränke aus Kräutern und Beeren entwickelt wurden.
Produkte zur Erhaltung der Vitalität, des Wohlbefindens, der Bildung und der Gesundheit.
Die Freude am Dasein und am Leben nahm somit seinen weiteren Lauf.
Das HEALTHNESS war erfunden oder nennen wir es entdeckt.
Entdeckt aus der täglichen Verwendung üblicher Produkte oder Verfahren, deren Belgeiterscheinung eine wohltuende oder sogar betäubende Wirkung erbrachte.
Der Drang nach mehr,
die Weitergabe von Erfahrungen,
der eigene Wissensdurst,
die Entstehung eigener Werte und Direktiven führten zu einer positiven Grundstimmung.
Freude am Leben,
Freude am täglichen Tun,
Freude an der Familie,
der Glaube an sich selbst.
Zu jener Zeit glaubte jedes Volk an sein eigenes Produkt oder Wundermittel und sie waren Stolz darauf, stolz auf sich selbst und auf ihre Herkunft.
Sie hüteten ihre Produkte wie ein Heiligtum.
Basilikumsaft wurde zur Behandlung von Skorpionstichen und Schlangenbissen verwendet. Stillende Mütter verwendeten Basilikum auch zur Milchförderung.
Es ist sogenanntes Adaptogen, das bedeutet, es hilft dem Körper, dem Geist und dem Organismus, sich neuen Herausforderungen zu stellen. Strapazen werden besser bewältigt.
Somit gewann man zur jener Zeit eine Art "STRESSRESISTENZ".
Basilikum wurde als Geschenk der Götter von den Völkern des nordafrikanischen und asiatischen Kontinents verehrt.
Jedes Volk hatte demnach sein eigenes Adaptogen wie
Knoblauch,
Minze,
Bärlauch,
Brunnenkresse
oder gar nur Petersilie.
Dabei kam es zwischen den Völkern auch zu Auseinandersetzungen, Revierkämpfen und Kriegen.
Im Zusammenspiel taten alle Völker zu der Zeit aber das Gleiche,
sie taten das Gleiche,
obwohl sie niemals gemeinsam darüber gesprochen haben oder es in einer Direktive festlegten.
SIE NAHMEN IMMER NUR DAS, WAS SIE FÜR IHREN EIGENEN BEDARF BENÖTIGTEN.
Sie teilten,
und gaben dem Ursprung die Möglichkeit eine Nachhaltigkeit zu erzeugen und zu bewahren.
Diese Eigenschaft war später fest im Intellekt installiert und wurde von Generation zu Generation gelehrt, weiterentwickelt und gelebt.
Umweltkatastrophen, Klimaveränderungen und Kriege führten dazu, dass Völker sich auf Wanderschaft begaben.
Dabei entstanden neue Völkergruppen, eigene Kasten mit eigenen Ritualen und Direktiven.
Die Direktive des Essens im Zusammenspiel mit Erziehung, sozialer Gesellschaft, Bildung, und Verwendung neu entdeckter Produkte brachte sie wieder einen Schritt weiter.
NEUGIER!
Die Neugier und die Selbstmotivation erreichte eine neue Dimension. Neue Verfahren und Produkte verbreiteten sich wie ein Lauffeuer. Dabei schwand die Furcht vor Feinden oder raubenden Völkern.
Es wuchs der Konsens,
die Fähigkeit zusammen Erfahrungen auszutauschen oder zu erneuern. Produkte anbzubieten oder sie gemeinsam zu gestalten. Treffen zu bestimmten Zeiten an bestimmten Orten.
DER HANDEL WAR GEBOREN.
Aus dem Handel entwickelten sich wiederum neue Kulturen und Direktiven.
Eigene Zubereitungsweisen, Rezepte, Traditionen, hiesiges an Nutztieren, Pflanzen, Werkzeugen, Fortbewegungsmittel und Kleidungsstücke.
PRIMETIME GOES FASHION!
Es entwickelte sich ein eigener Stil der Kleidung, Erkennungsmerkmale, Wahrzeichen.
Auch die Art des Essens und der Lebensweise.
Die Einnahme der Mahlzeiten in mehreren Gängen, eine eigene gesellige Art, Erlebnisse Geschichten und Fantasien in Heldengedichten, Liedern zu verewigen. Skulpturen, Zeichnungen, Vorführungen von Tänzen und Theatereinlagen gaben Ideale und Zugehörigkeit.
SELBSTERKENNTNIS,
DAS ERKENNEN DES EIGENEN ICH!
Und das mit allen dazugehörigen Konsequenzen und Entscheidungen.
Im Verlauf der Jahrtausende wuchs Tradition, Handel und Kultur. Das Streben nach mehr, brachte Völker in immer weitere Teile der Erde, und erweiterten damit auch die Fähigkeit, sich immer neu zu erfinden und weiter zu denken.
Das eigene "ICH" zersplitterte mit der Verdichtung gesellschaftlicher Zwänge, Ordnungen, Politik und Technisierung. Zu Beginn des 18. Jahrhunderts wurden ganze Völkergruppen ihrer Direktiven beraubt.
Die Kolonialisierung führte zu Entfremdung ganzer Kontinente. Die Verkümmerung ethischer Werte durch Massenproduktion säten Gier und Maßlosigkeit .
Die Erweiterung von Industrie und Technik, der Drang nach noch mehr, ermöglichten dem wohl so perfekt entwickeltem Mensch, sich seinem Urinstinkt zu entsagen. Kreativität und Selbsterkenntnis wurden nicht mehr gelehrt oder weitergegeben. Manuelle, natürliche und motorische Fähigkeiten bekamen immer weniger Anerkennung.
Die Grundstimmung des Lebens wandelte sich, materielle Werte, Traditionen und Positionen gingen allem Anderen voraus.
Uns geht´s doch so gut Schatz, um das alles zu haben, muss man eben etwas tun, und sich in der Firma an einem konkurenten Leistungsprofil orientieren. Es ist in der heutigen Zeit Regel geworden erst den Lebensstandard festzulegen. Danach wird das Leistungsprofil erstellt, welches in vielen Fällen dem Standard nicht mehr entsprechen kann, da die Kosten nur durch ununterbrochene Manpower getätigt werden können. Dabei erreicht man aber nur das eine.
Viel Zeit für den Job,
viel Zeit für den Mercedes,
oder einfach nur gesehen werden,
kaufen können,
oder sich von Taten frei kaufen.
Die Möglichkeit, das eigene "ICH" und die eigene Erkenntnis in den Vordergrund zu stellen. Die Bewertung der eigenen Person. Dieses ist in der heutigen FAST LIFE GENERATION verloren gegangen.
Die Welt soll immer schneller funktionieren, der Anbau und die Versorgung von grundsätzlichen Produkten muss die Industrie tragen. Zahlendruck, gehobene Billiggesellschaft auf niedrigstem Niveau sind auf dem Vormarsch.
Daraus resultiert, dass Lebensmittel nicht mehr richtig wahrgenommen werden, sie werden fehlerhaft und in Massen produziert.
Eins Zwei Drei Food Cha Cha Cha !
Schnell gehandelt,
billig und bunt angeboten, mangelhaft kontrolliert, Nachhaltigkeit und Umweltschutz zum Trotz.
Der Mensch ist verrückt geworden, oder ist er einfach nur in eine primitive Nische entgeleist.
Immer schneller, immer besser, immer größer,
schön sein um jeden Preis.
DER STRESS IST GEBOREN!
Der immer öfter angebliche Stress resultiert aber aus den verkümmerten Instinkten und Taten der Urvölker. Da hilft angeblich kein Basilikumsaft, sondern nur noch Produkte mit einer Menge Kleingedrucktem.
Es geht halt schneller, und nach einer halben Stunde sind die Beschwerden vorerst besiegt. Der Brandmelder ist abgeschaltet, das Feuer aber nicht gelöscht.
Diese Verhalten führen früher oder später nicht nur zum Gehörsturz, sondern zum Sturz unserer gesamten westlichen Gesellschaft. Das Ergebnis sind Zivilisationskrankheiten, wie Migräne, Fettsucht, Diabetes, Allergien, Depression, burn out oder einfach nur,
DUMM SEIN UND BLEIBEN!
Revierkämpfe um Kaffeebecher und Flachbildschirm stehen an der Tagesordnung. Fernseher so groß wie Windschutzscheiben geben ein erweiterten Horizont bis zur Wand. Selbst die Einnahme von Nahrungsergänzungsmittel, Fett absaugen, Muckibude, plastische Chirugie, French nails, 20 % Woche, Gurkenmaske und Cabrio werden eines nicht ersetzen.
sich seiner eigenen Kultur widmen,
die uns erlaubt, so zu sein wie wir sind,
frei, hemmungslos, entschlossen und erfischend,
Vorurteile und Klischees fallen zu lassen,
sich Selbstvertrauen durch Taten zu erwirtschaften,
eigene Entscheidungen zu fällen,
dieses seiner Familie zu geben,
Liebe zu leben,
von seinen Kindern bewundert werden,
Reichhaltigkeit unseres Planeten zu nutzen, aber Maß zu üben,
Ursprung und Natur zu leben,
sich zu erkennen und zu erneuern.
Wenn Sie sich freuen, den Tag zu beginnen, ihn zu ehren, ihn als spannende Lektüre des Lebens zu begleiten, sich nach einem anstrengenden Tag auf die Liebsten freuen, sich selbst aussuchen welchen Weg Sie gehen, Ihre Lieblingsfarbe vor Augen, glauben Sie mir, dann sind Sie ganz oben angekommen.
Gehen Sie Ihren Weg, lassen Sie sich nicht durch LOW-PERFORMER oder Quasselstrippen aus der Ruhe bringen, Ihrer Ruhe, Ihren Ausgleich, der dazu beitragen wird, das Sie einen Stil leben können. Den Stil "Slomo" für slow motion oder die eigene WORK-LIFE-BALANCE.
Mathias Seidel