Philosophisches
 

  
Mehr Sex durch Schnellkochtopf, Internet und längeren Öffnungszeiten?

 Die  Kirche rät, nehmt euch mehr Zeit für Sex. Eine Organisation die eigentlich lustfremdlich einzuordnen ist, hat vor einigen Jahren dazu aufgerufen, sich mehr Zeit für  Sex und Partnerschaft zu nehmen. Dabei wird ja schon viel getan um sich diese Zeit zu verschaffen. Der Turbokapitalismus hat die totale Beschleunigung unserer Gesellschaft und die  Infektion zum Massenkonsum schon durch straff organisierte Suggestion eingeleitet. Das Sex Spaß macht, motiviert, entspannt uns sogar gesund ist, sogar unser Leben verlängern soll liegt ja in der psychischen Grundausstattung die uns während unserer langatmigen Entwicklungsgeschichte begleitet hat. Das wir zur Ausübung dieser segensreichen Mitgift durch Sexmuffel aufgefordert werden , ist wiederum eine zweifelhafte Art von Fortschritt. Dabei tun wir doch alles um Zeit zu schaffen. Aber wofür?

Außer für Sexualität fehlt den meisten noch die Zeit für die Familie, für Freunde, Gesundheitspflege oder einfach nur abhängen, Wein trinken und Musik hören. Allzu oft  geht bei unserem täglichen Getue der Sinn für das Schöne den Bach runter. In unseren Umgang mit Zeit zeigt sich ein urkomischer Widerspruch. „Zwar sind wir unablässig bemüht Zeit zu sparen, rüsten uns aber mit einer Menge angeblich zeitsparender Maschinen aus um Zeit in noch schnellere Abläufe zu injizieren“

 Wir kochen in Schnellkochtöpfen, fahren schnelle Hochleistungslimousinen, Haben ultralange Öffnungszeiten, kommunizieren nur noch mit Handys und Internet, produzieren mit Robotern, es wird gekauft, bestellt und gefordert. Wir essen Sommerfrüchte im Winter, fahren im Sommer  in den  Winterurlaub und im Winter in den Sommerurlaub. Wir essen während des Fernsehens, telefonieren während des Autofahrens, produzieren Freizeitstress um  unser persönliches Ego mit Selbstdarstellung zu befriedigen. Alles Natürliche wird in naturidentische Ersatzstücke ausgetauscht. Die Natur schwindet. Wasser wird knapp, Grünflächen müssen für Hochleistungsfabriken und ICE Strecken weichen. Wir leben mit Imitaten die uns die Industrie vorbetet. Urlaub im Centerpark,  zelten unterm Glasdach, Spaßbad, Fitnessstudio und high end  Kino Paläste mit Fast Food Angebot in unmittelbarer Nähe. Die Werbung zeigt uns die neusten Produkte mit wilden Tieren, Naturaufnahmen, endlosen Stränden, langen Strassen der Küste entlang, Segelschiffe begleitet von Delfinen, Baccardi feeling, Bounty, Zigarettenwerbung in der wilden Prärie. Wir sind umgeben von Imitaten. In dem amerikanischen Science – Fiction Thriller  „Surrogates“ wird im  Jahre 2057 eine Welt von Imitaten dargestellt. Die Menschen brauchen nicht mehr vor  die Tür gehen. Sie implantieren Surrogates. Ein Ersatz, eine  Art Roboter welchen   die Menschen der Zukunft nach eigener Vorstellung bestellen können. Es ist nicht schwer zu erraten, dass es zu dieser Zeit nur noch makellose Menschen auf der Strasse gibt, die vor Schönheit und Aussehen nur so glänzen. Die wirklichen Menschen zu derzeit gehen nicht mehr auf die Strasse. Somit verkommen sie in ihrer Trägheit, Lustlosigkeit und Unkreativität. Dazu werden sie fettleibig, ungepflegt und zynisch. Ein Mord an einen Menschen zwingt einen FBI Agenten, sich als Mensch, eben sein eigenes ICH in die Welt der Surrogates zu bewegen um  Instinkten zu folgen, die vollends verkümmert sind. Dabei findet er sich in Situationen wieder, die ihn dazu bewegen, die  turbobeschleunigte Welt der Illusion zu verlassen. Ebenso steht der Sex dort nicht mehr in Frage. Selbst dazu sind die Menschen der Zukunft schon zu träge. Der orgasmische Höhepunkt wird  mit dem Surrogat mittels elektrischen Impulsen und in einer Art von den Menschen verfemten Gruppensex  praktiziert. Die Technologie erfindet immer größere Möglichkeiten, sich seinem eigentlichem ICH zu entsagen. Das utopische Denken der Menschen hat neue Dimensionen erreicht, die vor 30 Jahren Spock, Kirk und Co in der Fernsehserie Raumschiff Enterprise vor Neid hätte erblassen lassen, und Scotty vor technischen  Rätseln stellt. 

Es ist noch zu erwähnen, dass Vulkanier ja auch von natur aus sehr blass dargestellt werden. Begeben wir uns auf eine Reise, zurück, die ersten Jahre der Erde. Zu der Zeit hatten Vulkanier noch Schlappohren und ein etwas provozierendes Grinsen auf den Lippen, dazu noch diese Blässe.

Sind  wir wirklich die einzigen Lebewesen im Universum? 

Gehen wir mal davon aus, dass es kein Leben auf anderen Planeten gibt.

 Merkur, dieser Planet ist zu heiß, keine Atmosphäre, zu schnelle Umlaufbahn, Leben keine Chance!

 Venus, recht unwahrscheinlich, Gasatmosphäre mit Stürmen, Säureregen, Vulkanausbrüchen, kochende Temperaturen.

 Erde, Leben möglich, aber erst seit kurzem, eher ein Hotel Paradox.

 Mars, eventuell, es gibt wissenschaftliche Ergebnisse, die aussagen, das es vor langer Zeit Wasser gegeben hat. Leben wäre wohl möglich, jedoch ist unsere Forschung noch nicht zu weiteren Ergebnissen  gekommen. Mythen und Geschichten berichten immer wieder von kleinen grünen Männchen, die eine Invasion der erde vorbereiten. Geht aber auch nicht ohne Sex.

 Jupiter, könnte sein, aber nicht auf dem Jupiter selbst, sondern auf seinen umreisenden Monden. Europa und Ganymed  bestehen aus reichlich Eis und Gasen, die  es auch auf der Erde gibt.

 Saturn, na ja, auch eher auf seinen Monden, die  trotz Eiswüsten auch  Gas/Wasserdampfexplosionen  in die Atmosphäre spucken sollen. Alles nur Gerüchte.

 Uranus, eher nicht, einfach zu kalt, auf  einen seiner Monde könnte es Bakterien geben.

 Neptun, Leben absolut unmöglich, dieser Planet ist zu kalt.

 Pluto,  Leben geht gar nicht, jedoch weiß man aber auch über diesen Zwerg nichts.

 

Es gibt reichlich Exoplaneten, Planeten außerhalb unseres Sonnensystems, die ebenso eine Sonne umkreisen wie die Erde. Würde auf  diesen Planeten  Leben existieren noch so primitiv oder entwickelt. Eine Sache ist auf jeden Fall identisch, die Sache mit dem SEX.

Dann gibt es da noch die  Gaia Theorie. Diese Theorie besagt, dass die Erde ein eigener regulierender,  lebender Organismus sein soll, der so überlebensfähig ist, dass er dem Zerstörungswahn  des  Menschen nur so trotzt. Wir zerstören unsere Lebensgrundlage             unwiederbringlich. Unser Raumschiff Erde wird auch weiterhin ohne den Homo Sapiens überleben. Übrigens, gehe ich davon aus, dass die Erde eine Frau sein muss. Hier eine Ritze, da ein Loch, da ein Meerbusen. Wir wissen, dass Frauen sehr sensibel sind, aber vor Stärke  nur so strotzen.

Die Erde ist ca. 5 Milliarden Jahre alt. Wir machen es einfacher, wir sagen mal, die Erde ist 50 Jahre alt.

 

Die jungen ruhenden Jahre unserer Erde, dauerten  ca. 44 Jahre. Vor ca. 3  Jahren bevölkerten Dinosaurier die Erde. Vor fast 6 Monaten entwickelten sich die ersten Säugetiere. Im Verlauf der letzten Woche  entstanden die ersten hominiden Wesen. Seit ca. 8 Stunden gibt es den ersten Menschen. Vor knapp 50 Minuten wurde Ackerbau und Viehzucht, kontrollierte Jagd und Sippenleben praktiziert. 20 Minuten ist es her, dass  sich die Völker auf der Erde verbreitet haben.  Vor 6 Minuten haben die ersten  Menschen andere Kontinente  betreten. Seit 2 Minuten gibt es den Menschen in der jetzigen Form. In 30 Sekunden hat dieser Mensch, die Erde in eine Müllhalde verwandelt. Tausende von Pflanzen zerstört, Zehntausende von Tieren ausgerottet, Millionen seiner eigenen Spezies ermordet oder versklavt, die Rohstoffe und Schätze geplündert, Boden, Luft und Wasser für immer vergiftet, die weitere Entwicklung jahrhunderte lang  mit strahlenden Abfällen belastet, den Weltraum mit einer Menge Schrott und gefährlichen Geschossen verseucht, das lebensnotwendige Wasser verbraucht, und steht unausweichlich vor den letzten Sekunden seines Daseins.  Da macht selbst die Stärkste Frau mal eine Szene.

 Mathias Seidel, Stand, 15.02.2011

 Die mächtigste Kraft der Welt ist eine Idee, deren  Zeit gekommen ist.

Ideen waren jahrelang Entwicklungen und haben sich ihren Platz im Rampenlicht hart erkämpft. Ideen sind aber gekoppelt mit Kompetenz, Kreativität und Persönlichkeit. Und da liegt der Hase im Pfeffer. Den Arsch in der Hose kann man nicht kaufen man hat ihn einfach oder muss ihn anfuttern. Anfuttern mit Taten, Erfolgen und auch Niederlagen.  Persönliche Erfahrungen und Fehltritte sind dazu unumgänglich. Zur Formung eines makellosen Arsches zählt jeder Fehler. Es ist unstrittig, dass man aus Fehlern lernen kann. Dennoch wird diese Tatsache oft ignoriert. Fehler werden verschwiegen, verharmlost oder vollständig ignoriert. Viele Menschen beschweren sich über die Stabilität unhaltbarer Zustände. Gute Ideen, Reorganisation  und Umgestaltung werden zu schnell als Unsinn dargestellt. Hinter diesem Unsinn steckt  meist Bequemlichkeit, Unvermögen, Egoismus oder mangelnde Einsicht unqualifizierter Personen.  Andere wiederum lassen sich nicht von ihren Weg abbringen. Dort schlummert schon ein kompetenter  Arsch jedoch ist dieser noch nicht entdeckt. Diese Menschen sind ausnahmslos die waren Pioniere unserer Zeit.  Ihre Ideen sind oft in dunklen Kellern oder Garagen entstanden  und haben ganze Kontinente verändert.  Die persönliche Kompetenz  ist somit der Schlüssel zum unbekannten Schloss.  Wir unterscheiden vier Stufen von Kompetenz.

Unbewusste Inkompetenz:  Wir machen etwas nicht  richtig, und sind uns dessen aber auch nicht bewusst.

Bewusste Inkompetenz:       Wir machen etwas nicht richtig, und wissen das auch. Wir wissen aber  nicht, wie wir es richtig machen   können.

Bewusste Kompetenz:          Wir haben gelernt, wie etwas gemacht wird, und wir achten darauf, das wir keine Fehler machen.

Unbewusste Kompetenz:     Wir tun etwas einfach, ohne dabei noch  nachdenken zu müssen. Beim Gitarrespielen sausen  die Finger    über das Griffbrett. Die Finger wissen einfach, wo sie hinmüssen. Bei dieser Stufe machen wir einfach alles richtig.

Lassen sie Ideen freien Lauf. Ideen  sind Alltagsgut. Sie beginnen mit dem aufwachen und gehen mit Ihnen wieder ins Bett. Ideen sind Infektionen, gegen die es keine Gegenmittel gibt. Ideen durchziehen den gesamten Lebensinhalt. Im Beruf, Partnerschaft, Sport, Musik  und natürlich der Erotik. Gemeint sind allerdings nur Ideen die unsere soziale Gesellschaft, Frieden und Kreativität fördern und uns zu einer Harmonie verhelfen. Geruhsamkeit ist das Codewort .

Mathias Seidel  Stand 26.08.2010

 

 

Generation 13   Die Gesellschaft am Scheidepunkt ? Eine Geschichte über Ethik, Moral und Verlust.

Nach einer Theorie des Historikers  William Strauss wird jeder zwischen 1961 und 1981 Geborene einer Generation angehören, deren Zukunftsaussichten sich in Verlust von Idealen, Selbstherrlichkeit, Arbeitslosigkeit und mentaler Verwahrlosung spiegeln. Auf den  Straßen herrscht Chaos und Gewalt. Generation 13, die 13. nach dem amerikanischen Unabhängigkeitskrieg. Der Bezug zur heutigen Realität, der Wahn und das Streben nach dem "American Way of Life "  ist allgegenwärtig. Das Streben nach Wohlstand und Schönheit lässt in vielen Menschen die Realität  verschwinden. Unterstützt durch brutale Medien. Die Möglichkeit, sehr nah  am Weltgeschehen und deren  Katastrophen teilzunehmen rauben den Menschen die eigene Meinung und die Möglichkeit einen eigenen Stil zu entwickeln. Oberflächliches TV und  die Vielfalt der Beeinflussung durch sensationshungrige Fernsehsendungen trainieren in den Zuschauern die Fähigkeit  Schikanen und Intrigen in ihren Alltag zu installieren. Die Beschreibungen von William Strauss durchziehen mittlerweile  unseren gesamten Alltag. Es herrscht Bürgerkrieg auf höchstem Niveau. Was wäre ein Tag ohne Drama. Was wäre DSDS ohne Tränen und Nervenzusammenbruch. Was wäre Dallas ohne  J.R, Wicki ohne den schrecklichen Sven. Ich glaube man empfände es so, als würde Otto Waalkes ehrfürchtig aus der Bibel vorlesen. Die Tagesschau hat mittlerweile eine Sendezeit von 45 Minuten. Bayern München spielt in der 2. Liga. Bin Laden ohne Bart, Hunde und Katzen gründen Wohngemeinschaften, Neid und Massenhysterie auf dem Vormarsch.  Ist in jedem von uns eine lebensnotwendige Fähigkeit verloren gegangen? Selbsterkenntnis ! Dazu kommt der Konsum, der uns jede Art des kreativen Denkens raubt. Die Fähigkeit  eigenständig zu handeln, das Notwendige zum Erhalt  des Lebens, der Existenz  und der Weitergabe  von Erfahrungen und Instinkten an seine Nachkommen weiterzugeben  sind nahezu in uns verbrannt. Wir können alles kaufen oder im sitzen online bestellen. Die Welt ist ein Warenhaus geworden. Wir leben alle einfacher, sicherer und weitgehender. Leben wir aber besser? Die Möglichkeit mit einem Mausklick  an der  Konsum -und Informationswelt  teilzunehmen, die aktuellsten  Katastrophen  online zu verfolgen, lässt Sucht und Gier wachsen. Am heutigen Tag des 15.November 2010 , 14,38 Uhr  ist es tatsächlich möglich gewesen, das Feuer eines 30 Etagen Hochhauses in Shanghai live im Internet  zu verfolgen. Dazwischen Werbespots  vom Media Markt und Daimler Benz.  Wo ist die Ethik hin. Wo ist  Respekt vor den Menschen, die dabei zu Tode gekommen sind. Wo ist das Mitgefühl gegenüber den Angehörigen, die vielleicht  Vater oder Mutter verloren haben. Dieser Prozess wird wie ein   Schneeballsystem unsere Konsumwelt an den Scheidepunkt bringen. Verlierer sind in diesem System die Entwicklungsländer und die westliche Arbeiterschicht. Wenn wir uns unserer eigenen Ethik gegenüber bewusst werden, mit ökologischen und ökonomischen Sachverstand handeln,  entwickeln wir automatisch einen moralischen Kompass, der uns durch die "Generation 13" führen wird. Beobachten Sie den Konsum der Menschen und schauen sie sich selbst auf die Finger. Werden Sie sich Ihren realen Konsum bewusst. Essen Sie jeden Tag Fleisch?  Zu billigen Angebotspreisen ?  Aber Vorsicht,  Frank Zappa schrieb schon  in einer seiner Werke "Don´t eat the yellow snow"

 Hier ein paar Zahlen.

 Im Jahr 2009 leben in Deutschland 13 Millionen Rinder,

65 Millionen Schweine, 54 Millionen Masthühner, 50 Millionen Legehennen, 2,6 Millionen Enten, 400 000 Gänse, 22 Millionen Kaninchen, 3 Millionen Schafe, 160 000 Ziegen,

Ca. 8 Millionen Versuchstiere.

Täglich werden 140 000 Tiere geschlachtet,

Jährlich kommen ca. 400 000  Tiere schon tot und halb verwest  am Schlachthof an. Diese werden dann zu Tiermehl verarbeitet und ihren Artgenossen, die eigentlich Pflanzenfresser sind, als Futter vorgesetzt. 

Aufgrund der großen Nachfrage und der Gier nach billig, billig, billig, erhält  ein Masthuhn nur 5 Wochen Lebenszeit. Künstlich hoch gezüchtet werden täglich in Deutschland 800 Tiere pro Minute geschlachtet. Tag und Nacht, also 24 Stunden, 365 Tage im Jahr.

Im Jahr 2008 wurden 8 Millionen Wirbeltiere für Versuche zu Tode gequält.

 Zur Erzeugung  von 1 kg pflanzlicher Nahrung  werden 60 Liter Wasser verbraucht.  Zur Erzeugung  von 1 kg verzehrfertigem Fleisch werden  bis zu 15 000 l. Wasser verbraucht bzw. verschmutzt.  Sekündlich  produzieren weltweit  alle Masttiere 120 000 Tonnen Exkremente. Spuren davon, vermischt mit Pestiziden und Kunststoffresten befinden sich bereits in unserer Blutbahn.

Gemessen an der Welternte  wird  von der gesamten Getreideernte 49 %  an Masttiere verfüttert.

Alle 2-3 Sekunden stirbt ein Kind  irgendwo auf der Welt an Unterernährung.

Wir fassen uns alle an und singen gemeinsam,

piep, piep, piep…

…guten   Appetit !

Mathias Seidel, Stand  15.11.2010

 

 

Nur wer sich selbst akzeptiert, wird an eigenen Ideen und deren Erfolgserlebnissen teilnehmen.

 Der Weg ist, zu erkennen,

und durch Beobachtung, Einsicht und Toleranz   seine Lebensqualität zu verbessern.

Nur wenn Sie in der Lage sind,

allem voran aber

persönliche Bereitschaft zur Veränderung aufzubringen,

werden sie Lebensqualität im Alltag integrieren. Lernen Sie einfach, sich selbst  gut zu finden. Demnach wird Ihnen ihr folgendes  Wohlgefühl einen Gefallen tun. Dieser Gefallen spiegelt sich in Realisierung Ihres Alltagsguts wieder. Dieses Alltagsgut begleitet Sie täglich 24 Stunden, Tag und Nacht. Es sind ihre Wünsche, Interessen eben alle Gedanken die das Gehirn umkreisen. Kastrieren Sie  Hemmungen und gesellschaftliche  Zwänge. Befreien Sie sich von Vormundschaften und Abhängigkeiten. Bauen sie eigene Kompetenzen auf und steigern Sie die Fähigkeit  nicht nur alles zu tun was „Papi“ sagt, oder auch nur das gut finden was „Papi“ gut findet und reden Sie nicht nur alles nach was „Papi redet und meint. Sie sind kein Papagei oder ein billiges Spiegelbild, Sie sind eine Persönlichkeit die eigenes Gedankengut vorweist. Der „Papi“ soll geehrt werden, jedoch ist es in vielen Fällen, das dieser  „Papi“ in vielen Familien und Gemeinschaften eine Art Gurufunktion einnimmt, der über alles und jeden wachen und entscheiden will. Diese etwas an alten Traditionen gebundenen Personen leiden unter dem Fürstensyndrom. Sie wollen für Sie Entscheidungen treffen und darüber walten. Viele wollen auch durch großzügige Gaben dafür sorgen,  das Sie in  einen Gewissenskonflikt  entgleisen, der ihnen Ihre eigene Handlungsfähigkeit raubt. .  Der Höhepunkt wäre wohl ihnen einen  Lebenspartner auszusuchen und diesen ebenso für die eigene Genesung des Fürstensyndroms zu benutzen. Kreativität und Selbstbewusstsein entwickeln sich nur, wenn Sie frei denken können.   

Denn nur in einer Lebenssituation, in der die wichtigsten Bedürfnisse gelebt werden können, entsteht dauerhafte Leistungsmotivation und Leistungsbereitschaft.

Das beginnt im Kühlschrank,

vorerst mit Einkauf oder der eigenen Kreativität,

der Lust, einen vorhandenen Wunschgeschmack umzusetzen.

 Lassen sie sich nicht durch Supermarkt, Industrie und Produktion  irreführen.

Suchen Sie das richtige Produkt,

erkennen Sie ihren Geschmack,

setzen sie ihre Stärken ein,

erfreuen sie andere mit Taten,

geben sie die Erfahrungen weiter,

lassen sie alte Klischees fallen,

erneuern sie Ihren Bedarf.

Auf den nächsten Seiten geben wir Ihnen Einkaustipps und Beispiele zur Führung eines eigenen Lebensstils.

Ermitteln Sie Ihren eigenen Bedarf. Betreiben Sie „Self Improvment“ indem Sie sich Ihren Konsum bewusst werden.  Nur wer es schafft, Konsumresistent zu sein, wird die Reichhaltigkeit  an Waren und Rohstoffen wahrnehmen.

Sie erneuern alle materiellen Werte,

Alufelgen für den BMW,

die neue Glanzpolitur,

die Buchung des Pauschalurlaubs,

der neue große HD Fernseher,

die neue Frisur beim Starfriseur,

der bestellte Tisch beim Top Italiener,

Handy, PC, Organizer sowieso,

darüber reden wir gar nicht mehr,

das alles tun sie nur, damit andere es sehen,

aber,

wo ist darin ein eigener Lebensstil zu finden,

die Entwicklung eigener Lebensqualität und Stärkung der Eigenkompetenz schult.

Entwickeln sie ihre eigene Software,

ihren eigenen Stil,

Lebe was du gut findest, aber lebe.

 

Der  Persilmarder dringt immer weiter in unsere heimische Flora ein.

 Er hat sich rasend schnell verbreitet, denn er war von natur aus  skrupellos, frech und ideenreich zugleich. Aus Nordamerika eingeschleppt, blieb er Jahrzehnte unentdeckt. Kurz  nach seiner unfreiwilligen Einreise nach Europa  hat er begonnen, sich seinen anpassungsfähigen Instinkten zu bedienen. Haushalte wurden durch seine stille Anwesenheit völlig auf den Kopf gestellt. Er bediente sich  dreist jeder noch so durch manuellen Arbeitseinsatz gefertigten Erfordernissen der Menschen. Er verwüstete ganze Landstriche, hat blühende Gemüsegärten in den  Untergang geführt.  Den Schaden, den er in Kellern angerichtet hat, ist noch nicht erfasst. Die Dunkelziffer befindet sich aber laut Aussagen und Spekulationen einiger Beobachter  in astronomischer Höhe. Dieser kleine Tunichtgut versteckt sich in unerkannten Nischen und  Höhlen, er nutzt unsere persönlichen Lücken  und zieht zum übel Aller seinen persönlichen Nutzen daraus. Erst zu Beginn der 90er Jahre haben einige Menschen erkannt, welche Gefahr dieser eingeschleppte Tam Tam Geselle für uns alle darstellt. Es ist schon fast zu spät. Wir reden vom Persilmarder, ein Phantom, ein Lichtwesen, ein Mythos?  Oder nur eine von uns geschaffene  Möglichkeit, aus Unwissen, Naivität und Dummheit einen Nutzen zu ziehen. Der Persilmarder hat es geschafft, gezielt in unseren Köpfen einen Virus zu aktivieren, der uns jede Aggressivität gegenüber  der Konsumwelt zu entsagen droht. So wie die  Zecke einen schleichenden tödlichen  Virus in uns deponieren kann, hat die Infizierung eines Virus  durch den Persilmarder schon vor  über 50 Jahren begonnen.  Der Virus ist zwar nicht tödlich, aber so zerstörerisch, dass er den Menschen die eigene  Entscheidungskraft, die Kreativität und  die persönliche Kompetenz raubt. Das Einhalten von Maß, und die Skala der von uns benötigten wirklichen Bedarfe  sind völlig aus dem Gleichgewicht geraten. Die Angebotsbeilagen in den Sonntagszeitungen sind dicker, als die Tageszeitung selbst.  Schon fast hypnotisch hat der Persilmarder unseren Fernsehsessel in der heimischen Flora  mit Gehirnwäsche praktizierenden Unterhaltsprogrammen  diktatorisch übernommen. Sollten wir während des Schnawiddeldadiff- Programms auf den Privatsendern  einschlafen, wird mit  überhöhter Lautstärke der Weckdienst übernommen, um das Neuste vom Ungebräuchlichen eingehämmert zu bekommen. Versteckte Botschaften auf Werbeplakaten und Werbespots  lassen uns tagelang an ein Produkt denken, welches wir eigentlich nicht benötigen. Das Gedankengut Konsum umkreist unsere Köpfe wie die Satellitendichte im Orbit unserer Erde (ca. 6000, davon 800 in Takt, der Rest trudelt als Weltraumschrott im Orbit). Ob Klementine, Melittamann, Meister Propper, Lefaxmännchen, der Gilb ,der allzeit geliebte Hustinettenbär oder der Eumel in der Ado-Gardine. Sie sind hypnotische Figuren des Persilmarders der den Konsum und die Gier nach schnellem, angeblich Besseren und Größeren in unsere heimische Flora eingeschleppt hat. Fangen wir doch an die Verbreitung des Persilmarders zu stoppen,  indem  wir genau überlegen, was wir in unserem Haushalt und als grundsätzlichen substantiellen Produkten benötigen. Entziehen wir diesem imaginären Wesen den Nährboden und geben ihm und seiner überzähligen sexlosen Nachkommenschaft nicht die Möglichkeit, ohne Skrupel und ethischen Grundlagen seine Unholdschaft zu vereinen. Lasst uns an den Yeti glauben, an Frau Holle, Außerirdischen, oder am besten an uns selbst.

Denkt aber mal genau darüber nach, wie tief der Persilmarder schon in euren Alltag und euer Seelenleben eingedrungen ist. Seit alle wachsam und bedacht, denn es gibt immer neue Bedrohungen. Der Klumpatschbieber  droht mit noch brutaleren Methoden den Persilmarder zu verdrängen.

 

Mathias Seidel  Stand  13.03.2011  

      

  Quellen :  James Loveluck-Die Gaia Hypothese, Stanilav Lem-Sternentagebücher, Torsten Havnener- Denken Sie nich an einen blauen Elefanten, Fritz Reheis-Entschleunigung, Coutrney Brown- Kosmische Begegnung, Peter Duhm-Der gelbe Maulwurf, Chipaforum.com, Neil Strauss-Generation 13, Torsten Havener- ich weiß was du denkst, Andreas Schlumbacher- 50 Dinge, Eckehard Schiffer- Warum Hucklberry Finn nicht süchtig wurde, Hans Weiss-Das Schwarzbuch, Arthur Bremer-Die Welt vor 100 Jahren,Thilo Bode-Abgespeist, Markus Mynarek -Neubeginn ode  Werteverfall,  Gerhard Boltz-Schweigen und Reden einer Generation, Horst Frank-Die Manana Kompetenz, Magazin Querdenker, Slow Food Deutschland,  Vorläufiger Stand, 19.08.2011 / +Partyservice-artischock.de